Houdini und die Magie im Blut

Wir wollen zaubern!!! :)

 

Und vor allem wollen wir mehr von Harry Houdini hören! Also Äuglein auf und Lauscher gespitzt für die nächste Runde „Wissenswertes über Houdini und Zauberei“.

 

Houdini setzte alles daran, seinen Freund Arthur Conan Doyle davon zu überzeugen, dass wahre Magie nicht existiert. Doyle ließ sich allerdings nicht davon abbringen, stets daran zu glauben. Ständig suchte er nach alternativen Erklärungen, die es irgendwie zuließen, dass Zauberei doch irgendwie möglich sein könnte.
Je mehr Mühe Houdini in die Aufklärung Doyles steckte, desto mehr glaubte Doyle an magische Fähigkeiten.

Seine Verbissenheit rührt vermutlich aus einem Vorfall, der sich bei einem Interview ereignete, bei dem Doyle zufällig anwesend war.

Auf die beliebte Scherzfrage, ob bei Houdinis Zaubertricks denn echte Magie im Spiel sei, sagte dieser stets: „Magic is not in anyone’s blood.“ (Magie steckt niemandem im Blut). Ausgerechnet als Doyle anwesend war, soll Houdini folgender Versprecher rausgerutscht sein: „Magic is not in everyone’s blood.“ (Magie steckt nicht jedem im Blut)
Natürlich dementierte Houdini danach, dass er dies je so gesagt hätte und gab Doyle den Rat, einen Ohrenarzt aufzusuchen.

 

War dies wirklich ein Versehen? Oder steckte doch mehr hinter diesem Buchstaben-Dreher?